Studium und Lehre
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Studienabschluss- und Absolventenbefragung

Als Teile des Qualitätsentwicklungsprogramms Studium und Lehre

 

Studienabschlussbefragung

Die Hochschule führt seit dem Wintersemester 2010/11 fortlaufend eine Befragung der jeweils aktuell exmatrikulierten Studierenden durch. Damit werden vor allem natürlich Absolventen, aber auch Hochschulwechsler und voraussichtliche Studienabbrecher erfasst. Ziel ist es, die Zufriedenheit mit der Studiensituation insgesamt sowie in einzelnen Aspekten (Betreuung, Studierbarkeit der Curricula), die Weiterqualifizierungsabsichten, die persönlichen Vorraussetzungen und Belastungen während des Studiums sowie – soweit dies angesichts der begrenzten Rücklaufquote möglich ist – Gründe für Hochschulwechsel und Studienabbrüche zu ermitteln. Indem auch Exmatrikulierte ohne erfolgreichen Studienabschluss befragt werden (also Hochschulwechsler, Studienabbrecher etc.) wird zudem auch eine recht präzise Größenschätzung der Quote derjenigen möglich, die - zumindest vorläufig - das Studium aufgeben.[1]

 

Absolventenbefragung

Über die Studienabschlussbefragung hinaus führt die Hochschule seit dem Sommersemester 2011 eine regelmäßige Absolventenbefragung durch. Damit werden diejenigen Studierenden erfasst, die – rund 1,5 Jahre nach Studienabschluss – bereits erste grundlegende Erfahrungen mit der betreffenden Arbeitsmarktsituation gesammelt haben. Ermittelt und bewertet wird also – freilich lediglich auf Basis von Selbsteinschätzungen – die Passung von Qualifizierung (an der Hochschule Hannover) und Platzierung auf dem Arbeitsmarkt. Dabei sollen insbesondere auch einzelne Stärken und Schwächen der Studiengänge und spezifischen Lernprozesse an der Hochschule Hannover deutlich werden – etwa hinsichtlich des Anwendungsbezugs der Ausbildung generell oder der eng damit zusammenhängende außerfachlichen Kompetenzentwicklung (personale und soziale Kompetenzen).

 

Beide Instrumente sind soweit als möglich an den von INCHER (International Centre for Higher Education Research, Kassel) bundesweit zur Verfügung gestellten Fragebogen angepasst, um auf dieser Ebene Vergleiche zu ermöglichen. Mittelfristig strebt die Hochschule vor allem eine verstärkte Verknüpfung solcher ‚Output’-Analysen sowie ihrer generellen Alumni-Aktivitäten mit regionalen Netzwerken an. So würde etwa eine Befragung im Rahmen eines KMU-Netzwerkes, also eine Arbeitgeberbefragung, die Durchführung von echten Verbleibsstudien ermöglichen und – leicht vorstellbar – validere Befunde über die berufliche Integration der HH-Absolventen erlauben.

Die Ergebnisse der Studienabschluss- und Absolventenbefragung werden den hochschlinternen Entscheidungsträgern regelmäßig im Rahmen der sogenannten Standardberichte zur Verfügung gestellt.


[1] Ein Studienabbruch liegt indessen erst vor, wenn eine einschlägige Person bis zu ihrem 65. Lebensjahr keinen Hochschulabschluss im Rechtsgebiet erwirbt. Studienabbruchquoten können also nur mit – sehr langfristig angelegten – Kohortendesigns ermittelt werden.




Tobias Sander 06.10.2011  
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