Nummer 33 / 2011
Verwendung der Studienbeiträge an der FHH
Studierende in Niedersachsen müssen aufgrund eines Beschlusses des Niedersächsischen Landtags Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro Semester entrichten – sie dienen einer Verbesserung der Lehre und der StudiensituationAufgrund der Beschlussfassung des Niedersächsischen Landtags am 9. Dezember 2005 sind für ein Studium an einer Niedersächsischen Hochschule Studienbeiträge zu entrichten. Die Studienbeiträge wurden für Studienanfängerinnen und Studienanfänger zum Wintersemester 2006/07 eingeführt. Für diejenigen, die das Studium bereits vor diesem Semester aufgenommen haben, werden aus Gründen des Vertrauensschutzes erst zum Sommersemester 2007 Studienbeiträge erhoben werden. Der Studienbeitrag beträgt landesweit einheitlich 500 Euro pro Semester.
Die Einnahmen aus den Studienbeiträgen stehen den Hochschulen, wie im Zukunftsvertrag vereinbart, als "Drittmittel für die Lehre" zur Verfügung. Damit wird das Ziel verfolgt, die Studienbedingungen zu verbessern. Die mit den Studienbeiträgen finanzierten Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen werden somit nicht zu einer Erhöhung der Aufnahmekapazität verwendet werden dürfen.
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Das Präsidium der Fachhochschule Hannover (FHH) hat beschlossen, dass die Studienbeiträge zu 60% von den Fakultäten und zu 40% vom Präsidium verwaltet werden. Um eine größtmögliche Transparenz über die Verwendung der Studienbeiträge herzustellen, informiert Vizepräsidentin Professorin Dr. Rosemarie Kerkow-Weil aktuell über die Planungen und Umsetzungen der Maßnahmen.
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Professorin Dr. Rosemarie Kerkow-Weil legt als ressortzuständige Vizepräsidentin für Studium und Lehre großen Wert auf die Beteiligung der Studierenden an der Verwendung der Studienbeiträge. Entsprechend der vom Präsidium beschlossenen "Leitlinie zur Verwendung der Studienbeiträge" sind die Studierenden bei der Ermittlung des Bedarfs und bei der Feststellung des Erfolgs studienbeitragsfinanzierter Vorhaben und Maßnahmen regelmäßig und kontinuierlich zu beteiligen. Darüber hinaus können Studierende der FHH Vorschläge einreichen.
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Die Tatsache, dass landesweit Studienbeiträge erhoben werden, ist vielen Studierenden ein Dorn im Auge und die Beiträge werden nur ungern und oft unter Protest gezahlt. Grund dafür ist nicht zuletzt mangelndes Wissen darüber, für welche Zwecke dieses Geld verwendet wird und welche Möglichkeiten der Mitbestimmung es für Studierende gibt. Darauf basierend erhielt das zweite Semester des Bachelor-Studiengangs Public Relations der Fakultät III – Medien, Information und Design der FHH vom Präsidium den Auftrag, ein Kommunikationskonzept für mehr Aufklärung und Transparenz in Sachen Studienbeiträge zu erarbeiten.
Weitere Informationen zu den Studienbeiträgen
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Koordinierungsstelle für die Studienberatung in Niedersachsen
Allgemeine Studienberatung der FHH
Kontaktadresse Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Hochschule HannoverÖffentlichkeitsarbeit und Marketing (OeM)
E-Mail: oem
fh-hannover.deInternet: http://www.fh-hannover.de/oem
| Öffentlichkeitsarbeit und Marketing | 16.12.2011 |








