Nummer 16 / 2011
FHH-Studie: Das braucht die optimale Zeitungs-App
Ob Frankfurter Rundschau, Die Zeit oder Rheinische Post – Konzepte für Printmedien-Apps gibt es viele. Welches Konzept aber ist wirklich nutzerfreundlich? Eine Eyetracking-Studie der Fachhochschule Hannover (FHH) hat darauf jetzt eine Antwort gefunden.Die optimale Printmedien-App verzichtet auf eine Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand, sie beschränkt die Funktionen in der oberen Navigationsleiste auf das unbedingt Notwendige, sie hat ein vollständiges Inhaltsverzeichnis, sie bietet ihren Nutzern neben Text auch Videos und Bildergalerien sowie interaktive Grafiken an, die Artikelseiten sind einspaltig, haben eine Länge von nicht mehr als 4500 Zeichen, sie starten mit großformatigen Aufmacherfotos und die Zeilen haben eine Breite zwischen 74 und 96 Zeichen.
Auf diese Kurzformel lassen sich die Ergebnisse aus der Eyetracking-Studie von Prof. Stefan Heijnk, Fakultät III – Medien, Information und Design der FHH bringen, die ab sofort hier heruntergeladen werden kann. Titel der Studie: „Da kann man die Zeitung fast abschaffen – Junge Leser und Zeitungs-Apps“.
In der Eyetracking-Studie wurde per Blickaufzeichnungsverfahren beobachtet, wie junge Leser in der Altersgruppe von 19 bis 29 Jahren zeitungsgebundene Applikationen auf Tablet-Rechnern benutzen. Getestet wurde mit den Zeitungs-Apps von Frankfurter Rundschau, Hamburger Abendblatt und Hannoversche Allgemeine sowie mit der App der Tagesschau.
Die Studie wurde durchgeführt im Rahmen des E-CLIC-Forschungsprogramms der Europäischen Union.
Ansprechpartner
Prof.
Stefan
Heijnk
Expo Plaza 12
30539
Hannover
Raum: 4.32
Tel.: +49 511 9296-2610
E-Mail: stefan.heijnk
fh-hannover.de
Kontaktadresse Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Hochschule HannoverÖffentlichkeitsarbeit und Marketing (OeM)
E-Mail: oem
fh-hannover.deInternet: http://www.fh-hannover.de/oem
| Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fakultät III | 09.11.2011 |

