Leitbilder der Hochschule
Im Zusammenhang mit der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems an der Hochschule haben einige Fakultäten und Organisationseinheiten bereits ein Leitbild verabschiedet.
Qualitätsmanagement an der Hochschule Hannover
Leitbild der Zentralverwaltung
Wir unterstützen und beraten Mitglieder, Angehörige, Organisationseinheiten und Organe der Hochschule bei administrativen, organisatorischen und rechtlichen Vorgängen.
Wir helfen bei der Lösung von Problemen, versuchen Spielräume aufzuzeigen oder zu öffnen, bearbeiten Vorgänge transparent und nachvollziehbar für die Betroffenen und wirken damit aktiv am umfassenden Qualitätsmanagement der Hochschule mit.
Wir halten durch Fort- und Weiterbildung unsere fachliche Kompetenz in Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten aktuell und entwickeln in einem Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) unsere Kundenfreundlichkeit und Effizienz laufend weiter.
Wir gestalten den Prozess der Verwaltungsreform in Niedersachsen mit und wollen durch Offenlegung und Verbesserung unserer Geschäftsprozesse Vorbild für andere sein.
Leitbild der Fakultät III – Medien, Information und Design
Die Fakultät III – Medien, Information und Design ist eine Organisationseinheit der Hochschule Hannover und damit in die Qualitätspolitik der Hochschule integriert (siehe QM-Handbuch Kap. 2.03). In Abstimmung mit der übergeordneten Qualitätspolitik verfolgt die Abteilung die eigene Qualitätspolitik unter dem Leitsatz:
» Wir verstehen die Ausbildung von Informationsfachleuten als Teil der dynamischen Entwicklung der Wissensgesellschaft «
Informations- und Kommunikationsberufe unterliegen einem dramatischen Wandel: Arbeitsprozesse verändern sich, alte Aufgaben fallen weg, neue Aufgabenfelder entstehen. In diesem rapiden Wandlungsprozess können zwei gegenläufige Forderungen an Informationsfachleute festgestellt werden:
1. Grundlegende Qualifikationanforderungen:
Berufsübergreifend müssen sie die technikgestützte und adressatenbezogene Beschaffung, Strukturierung, Aufarbeitung und Darstellung von Information sowie die Gestaltung von Kommuikationsprozessen beherrschen.
2. Spezialisierungen:
Die Verschiedenartigkeit der Aufgaben erfordert spezielle Qualifikationen, die eine Schwerpunktbildung in der Ausbildung notwendig machen und zum Teil sogar völlig neue Berufe zum Resultat haben.
Wir bieten den Studierenden eine Ausbildung an, die den kommenden Erfordernissen der sich wandelnden Gesellschaft und den Anforderungen neuer Berufe für Informationsspezialisten entspricht. Dieses Ziel erreichen wir durch fundierte und aktuelle fachliche Inhalte sowie durch geeignete Methoden der Ausbildung.
Vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen der öffentlichen Hand ist es zwingend erforderlich, wirtschaftlich zu arbeiten. Es gilt, die Ressourcen der Fakultät, die finanziellen Mittel sowie das Personal im wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereich, möglichst wertschöpfend – d.h. der Ausbildung der Studierenden förderlich einzusetzen.
Das Qualitätsmanagementsystem hat sich das Ziel gesetzt, die Geschäftsprozesse in der Fakultät III zu erfassen und vor dem Hintergrund der vom Gesetzgeber festgelegten Rahmenbedingungen zu optimieren. Ein Schlüssel hierzu ist die Umsetzung des Begriffes „Kunde“ in der Fakultät. Kunden orientiertes Verhalten aller Mitarbeiter und Angehörigen der Fakultät ist unser Selbstverständnis.
Kunden sind unmittelbar unsere Studierenden. Dabei ist offensichtlich, dass die aktive Mitwirkung der Studierenden am Ausbildungsprozess die Qualität der Ausbildung entscheidend positiv beeinflusst. Indirekter Kunde ist der Arbeitsmarkt, d.h. diejenigen Institutionen und Betriebe, die unsere Absolventinnen und Absolventen beschäftigen. Ebenfalls als Kunden betrachten wir den Steuerzahler, repräsentiert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie die Drittmittelgeber, die durch Bereitstellung der finanziellen Ressourcen eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Fakultät schaffen.
Unsere Kunden sollen Vertrauen gewinnen in die Leistungsfähigkeit Fakultät III der Hochschule Hannover und ihre zukunftsorientierten Lehr- und Ausbildungsinhalte. Dazu gehört auch die regelmäßige Erfassung und Umsetzung der Kundenforderungen.
Die Mitglieder und Angehörigen der Abteilung denken und handeln prozessorientiert. Damit denken wir – unabhängig von den jeweiligen Statusgruppen – auch innerhalb unserer Fakultät Kunden orientiert. Um die Ziele der jeweiligen Geschäftsprozesse zu erreichen, ist es notwendig, dass jeder seinen Kunden und dessen interne Anforderungen kennt. Um dies zu erreichen setzen wir auf:
– konsequente Informationspolitik und offene Kommunikation,
– Transparenz in den Geschäftsprozessen sowie in der Verwendung der finanziellen und personellen Ressourcen,
– Teamfähigkeit und Teamgeist,
– Leistungsbereitschaft,
– Loyalität gegenüber der Fakultät,
– dauerhafte Suche nach Verbesserungen,
– Lern- und Veränderungsfähigkeit,
– kontinuierliche Weiterqualifikation, speziell zu neuesten Entwicklungen,
– kooperative partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung und -verwaltung.
Leitbild der Fakultät II – Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik
Wir betreiben praxisorientierte Lehre und angewandte Forschung und Entwicklung (FuE) für Studierende, die Industrie sowie öffentliche und private Auftraggeber.
Unsere Kundenorientierung bezieht sich auf die Gesamtgesellschaft, insbesondere
das Bundesland Niedersachsen, das Steuergelder an der Hochschule
einsetzt.
Mit unserer akademischen Lehre vermitteln und fördern wir kognitive, transformatorische und soziale Kompetenzen. Kognitive Kompetenzen ermöglichen unseren Studierenden das Bewältigen praktischer bedeutsamer Herausforderungen mit adäquaten Gestaltungskonzepten und -instrumentarien. Mit transformatorischen Befähigungen können die Studierenden erworbenes Wissen auf reale Problemstellungen übertragen und dabei auch interdiziplinäre Lösungskomponenten einbeziehen. Dabei erlernen Studierende auch kommunikative und soziale Fähigkeiten, um sie später in fachübergreifende Arbeitsgruppen einzubringen und dort anzuwenden.
Unsere zentralen Zielsetzungen sind
– Effiziente und moderne Lehre
– Angewandte Forschung und Entwicklung (FuE)
– Praxisbezug bei gleichzeitigem wissenschaftlichen Anspruch
– Technologietransfer, insb. zur regional ansässigen Industrie
– Weiterentwicklung existierender und Aufbau neuer Studiengänge im Praxisverbund
– Modularität des Studienangebots mit breit gefächerten Spezialisierungsmöglichkeiten
– Interdiziplinarität durch entsprechende Professuren in der eigenen Fakultät.
Wir halten durch Fort- und Weiterbildung in Theorie und praktischen Projekten
unsere fachliche und pädagogisch-didaktische Kompetenz auf aktuellem Stand und
entwickeln in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) unser Studien- und Leistungsangebot laufend weiter.
Wir helfen anderen Bereichen der Hochschule bei ihren Problemlösungen und wirken aktiv am umfassenden Qualitätsmanagement der Hochschule mit.
| Öffentlichkeitsarbeit und Marketing | 13.04.2012 |
