Informationsbeschaffung aus Datenbanken
Informationskompetenz für Wirtschaftsingenieure Maschinenbau
Kurztitel M-H-48; SWS 5,0 h; Präsenzzeit 85,0 h; Credits 6,0; Arbeitsaufwand: 180,0 h; Voraussetzungen: keine; Prüfungsformen: H, K, P; Angebotstyp: Wahlpflicht; Sem. d. RSZ: 5 bis 6
Informationskompetenz ist sowohl eine wichtige Schlüsselqualifikation für die effiziente und effektive Absolvierung eines Fachstudiums als auch eine zentrale Ressource für den Berufseinstieg der Studierenden und für die Arbeitswelt selbst.
Die Studierenden sind in der Lage,
- einen Informationsbedarf zu erkennen und zu benennen
- eine Suchstrategie zu entwickeln
- geeignete Informationsquellen zu identifizieren und zu nutzen
- ganzheitlich und global Informationen zu recherchieren
- die Informationen methodisch aufzubereiten und
- die aufbereiteten Informationen unternehmerischen Problemlösungen zuzuführen.
Im Rahmen dieses Moduls werden im Wintersemester 2011/12 drei Lehrveranstaltungen angeboten werden: Informationskompetenz I; Informationskompetenz II; Recherchen in Katalogen und Datenbanken
Informationskompetenz I.
Dozent: Dipl.-Bibl. Horst Ferber
E-Mail: horst.ferber
fh-hannover.de
Termin und Ort
Dienstags von 12.00 bis 13.30 Uhr in Raum 5970 (vorläufig)
Informationskompetenz II.
Dozent: Dipl.-Ing. Burkhard Schröder
E-Mail: burkhard.schroeder@fh-hannover.de
Termin und Raum werden noch bekannt gegeben
Seminarbeschreibung:Informationskompetenz durch technische Standardisierung und Normung:ein Werkzeug des Informationsmangements für Wettbewerb und Marktfähigkeit
Zur optimalen Berufsausübung gehört neben einer profunden Fachausbildung auch das Wissen über die Einbindung des Faches in wichtige interdisziplinäre Unternehmensstrukturen.
Keine Fachtätigkeit in einem Unternehmen ist eine „stand alone“ Aufgabe (z. B. Konstruktion, Fertigung, Qualitätswesen, Einkauf, Logistik), sondern ist immer eingebunden in viele „Querschnittsaufgaben“, die in der Regel höchst komplex ineinander greifen. Die Kenntnisse dieser Sachverhalte und Prozesse gehört zum unverzichtbaren „Können“ eines jeden Mitarbeiters im Unternehmen.
Standardisierung und Normung ist eine interdisziplinäre Aufgabe, die einerseits zur rationellen Betriebsführung und andererseits zum optimalen Marktzugang der im Unternehmen produzierten Produkte oder Dienstleistungen führt. Ferner ist die Normung ein wichtiges Mittel für die rechtliche Unbedenklichkeit von Produkten und Dienstleistungen im Markt, z. B. Produkthaftung, CE-Kennzeichnung, Konformitätserklärungen, Produzentenhaftung.
Produkte und Dienstleistungen müssen in den heutigen globalisierten Märkten nicht nur ihre Funktionen sicher und preiswert erfüllen, sondern sind auch „unlösbar“ in Rationalisierungs-, Kompatibilitäts-, Qualitäts-, Sicherheits- und Informationsnetzwerke eingebunden. Eingebettet in ein sytematisches Informationsmanagentsystem eines Unternehmens ist die Kenntnis dieser Strukturen und Methoden für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter ein wertvolles „add on“ und erweitert auf diese Weise die entsprechende Informationskompetenz.
In der Vorlesung „Informationskompetenz 2 “ werden mittels Vortrag, Medieneinsatz, eigenen Problemanalysen, Moderationstechniken und eigenen Präsentationsübungen Grundlagen des Informationsmanagements am Beispiel der Standardisierung und Normung erarbeitet.
Gastvorträge von Referenten und Referentinnen aus dem DIN Deutsches Insitut für Normung e.V., der Beuth Verlag GmbH in Berlin sowie Kolleginnen und Kollegen aus der Industrie, die über ihre Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit berichten, runden die Veranstaltung sinnvoll ab.
Rechercheübungen.
Dozent: Dipl.-Bibl. Horst Ferber
Termin und Ort: Dienstags von 8.00 - 9.30 Uhr in Raum 1971 (vorläufig)
| Webmaster Bibliothek | 19.09.2011 |
